Funkwerk: Sehr gute Nachrichten!

Die ÖBB Infrastruktur AG hat Funkwerk mit der Lieferung von zwei weiteren Verschubstellwerken der Alister-Baureihe beauftragt. Damit werden Mitte 2011 insgesamt sechs Anlagen von Funkwerk in Verschubbereichen und Traktionsstandorten in Wien, Graz und Innsbruck im Einsatz sein. Die neuen Stellwerke sind Bestandteil eines 2009 zwischen den ÖBB und Funkwerk geschlossenen Rahmenvertrags über die Lieferung von elektrisch ortsgestellten Weichen und Verschubstellwerken. Um den unterschiedlichen Größen und Anforderungen der Anlagen gerecht zu werden, reicht die Funktionalität der von Funkwerk gelieferten Systeme von elektrisch ortsbedienten Weichen (EOW) über die Fahrwegeinstellung mithilfe einer Bedientafel oder eines einfachen Bedienplatz bis zu einem zentral gesteuerten Verschubstellwerk.

Die Basis der ÖBB-Lösung ist die Alister-Plattform für rangiertechnische Anwendungen, die aus Standardkomponenten der Industrieautomatisierung besteht und aufgrund ihrer Modularität flexibel an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden kann. Am Aktienkurs ändern diese Nachrichten nur sehr wenig. Seit Mitte April ist Funkwerk in einem intakten Abwärtstrend unterwegs und solange die 8,00 Euro nach oben nicht durchbrochen werden, ändert sich daran auch nichts.

Sollte Funkwerk aktuell um die 7,00 Euro einen Boden ausbilden, könnte eine Trendwende nach oben gestartet werden. Doch die Formation eines fallenden Dreiecks verheißt allerdings nichts Gutes. Denn die meisten fallenden Dreiecke werden nach unten aufgelöst, somit wäre ein Durchbruch unter die 7,00 Euro nichts ungewöhnliches. Funkwerk sollte man weiter beobachten, aber ein Neueinstieg drängt sich nicht auf.

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